So erreichen Sie uns


Zahnarztpraxis · Prophylaxe · Zahnputzschule · Ästhetische Zahnheilkunde · Zahnerhaltung · Zahnimplantologie
Dr. med. dent. Nicole Röllinger, Dr. med. dent. Jörg Röllinger
Venloer Str. 539
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 22 40
Fax: (02238) 92 23 32
E-Mail: dres.roellinger@netcologne.de

Fahrrad:
Fahrradständer befinden sich vor der Haustür

Auto:
eigene, kostenlose Parkplätze stehen direkt vor der Praxis zur Verfügung

Bus:
die Haltestelle "Altes Rathaus" ist ca. 100 m von der Praxis entfernt

Bahn:
auf der Strecke "Köln-Grevenbroich/Rheydt" liegt der Bahnhof Stommeln in etwa 8 min. Fußweg Entfernung von unserer Praxis

Wir wünschen Ihnen eine angenehme Anfahrt und freuen uns auf Ihren Besuch.




Zahnarztpraxis · Prophylaxe · Zahnputzschule · Ästhetische Zahnheilkunde · Zahnerhaltung · Zahnimplantologie
Dr. med. dent. Nicole Röllinger, Dr. med. dent. Jörg Röllinger


Venloer Str. 539
50259 Pulheim
Tel.: (02238) 22 40
Fax: (02238) 92 23 32
E-Mail: dres.roellinger@netcologne.de


Schreiben Sie uns!



Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.

Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:


Öffnungszeiten



Mo: 08:00 - 12:30 Uhr
13:00 - 18:00 Uhr

Di: 08:00 - 12:30 Uhr
15:00 - 19:30 Uhr

Mi: 09:00 - 12:30 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr

Do: 08:00 - 12:30 Uhr
15:00 - 19:00 Uhr

Fr: 08:00 - 12:30 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr




Gesundheitsnews





Gesunde Zähne erfreuen die Zahnfee
Am 22. August ist wieder „Tag der Zahnfee“.

21.08.2017 Bochum: Wenn der Milchzahn wackelt und endlich herausfällt, legen Kinder ihn unter das Kopfkissen oder auf den Nachttisch, damit die Zahnfee ihn gegen ein kleines Geschenk tauschen kann. Das tut sie umso lieber je gesünder der Zahn ist. Der erste Milchzahn bricht meist mit sechs Monaten durch – oft ist es ein Schneidezahn im Unterkiefer. Und damit sollten die Bemühungen beginnen, den Zahn und alle nachfolgenden gesund zu erhalten. Auch wenn die Milchzähne nicht lange halten müssen, sind ihre Pflege und Gesundheit wichtig für das nachwachsende Gebiss. Eltern können mit einem Wattestäbchen oder einer weichen Zahnbürste täglich einmal das Zähnchen vorsichtig putzen. Gerade bei den ersten Zähnen ist der Zahnschmelz noch nicht vollständig ausgereift und damit besonders anfällig für Karies. Spätestens wenn das Kind zwei Jahre alt wird, sollte täglich zweimal geputzt werden. Ab drei Jahren beginnen Kinder schon selbst mit der Zahnbürste die Zähne zu reinigen – zuerst die Kauflächen, dann mit kreisenden Bewegungen die Außenseiten und zuletzt die Innenseiten. Dabei sollten Eltern ihren Kindern Zeit lassen zu üben und zu lernen. Denn wichtiger als die gründliche Reinigung der Zähne ist jetzt das Einüben von regelmäßiger Zahnpflege und das Verstehen der Notwendigkeit. Spätestens mit Beginn der Schulzeit putzen Kinder ihre Zähne selbständig. Zur Früherkennung von Krankheiten und Entwicklungsstörungen sollten Kinder an den gesetzlichen U-Untersuchungen beim Kinderarzt teilnehmen. Das so genannte „gelbe Heft“, das Eltern nach der Entbindung bekommen und in dem die Untersuchungsergebnisse dokumentiert werden, enthält auch Hinweise zur Zahngesundheit. Zusätzlich werden beim Zahnarzt drei Untersuchungen (FU 1 – FU 3) zwischen dem 30. und 72. Lebensmonat durchgeführt - die erste im dritten Lebensjahr, die zweite und dritte bis zum sechsten Geburtstag mit einem Abstand von zwölf Monaten. Erkrankungen und Entwicklungsstörungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich werden dadurch frühzeitig erkannt. Danach können Kinder, die das sechste aber noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben, je Halbjahr einmal an der Zahnvorsorge-Untersuch beim Zahnarzt teilnehmen. Für sie gelten bereits die Regelungen im Zusammenhang mit dem Zuschuss der Krankenkasse für Zahnersatz. Den Besuch beim Zahnarzt müssen Kinder nicht fürchten. Vielmehr soll er helfen, das Bewusstsein für Zahnpflege und zahngesunde Ernährung bei Eltern und Kind zu stärken. Denn letztlich entfaltet eine gute Zahnpflege ihre Wirkung umso mehr, wenn sie durch eine gesunde Ernährung unterstützt wird. Dieser Grundsatz gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene.

Kariesprophylaxe in Deutschland
Zwei Drittel der Deutschen verwenden Fluoridsalz

In regelmäßigen Abständen führt das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) Mundgesundheitsstudien durch. Die Ergebnisse der aktuellen Fünften Mundgesundheitsstudie (DMS V) fallen in allen Altersgruppen positiv aus. Anlässlich der Frühjahrstagung des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde (DAZ) in Frankfurt am Main stellte Professor Andreas Rainer Jordan die Studienergebnisse vor und erläuterte, warum sich die Zahn- und Mundgesundheit verbessert hat und wieso es erfreulich ist, dass zwei Drittel der Deutschen Fluoridsalz verwenden. Professor Jordan ist Beiratsmitglied der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK), die 1991 durch den DAZ gegründet wurde. Zudem ist er wissenschaftlicher Direktor des IDZ und Professor an der Universität Witten/Herdecke.

Fluoridsalz als Basis für die Kariesprophylaxe  

Seit über 25 Jahren empfehlen Zahnärzte Fluoridsalz als Basismaßnahme bei der Kariesprophylaxe. „Die Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie hat auch ermittelt, wie viele Menschen im Haushalt Fluoridsalz verwenden. Das Ergebnis: Etwa zwei Drittel der Deutschen nutzen das angereicherte Salz, um ihre Speisen zu würzen“, erklärt Jordan. Unter den 12-jährigen Teilnehmern der DMS V gaben etwa 68 Prozent an, dass fluoridiertes Salz im Haushalt zum Einsatz kommt. In der Altersgruppe der jungen Erwachsenen (35 bis 44 Jahre) verwenden circa 65 Prozent mit Fluorid angereichertes Speisesalz, in der Altersgruppe der jungen Senioren (65 bis 74 Jahre) sind es etwa 57 Prozent. „Die Ergebnisse zeigen, dass in vielen deutschen Haushalten das fluoridierte Speisesalz verwendet wird und die Menschen auch beim Kochen und Backen ihre Zähne vor Karies schützen“, stellt Professor Jordan fest. Fluoride haben einen Zweifach-Schutz: Sie helfen zum einen, dass sich Mineralstoffe in den Zahnschmelz einlagern und verhindern zum anderen, dass sich diese herauslösen. Somit wird der Zahnschmelz gegenüber Säuren widerstandsfähig. Diese entstehen beim Abbau von Zucker oder werden über die Nahrung zugeführt. Professor Jordan ergänzt: „Fluoridsalz wirkt aufgrund des direkten Kontaktes mit der Zahnoberfläche schon vor dem Verschlucken. Wichtig ist es, dass das Salz täglich und lebenslang verwendet wird.“ Fluoridiertes Speisesalz wird im deutschen Lebensmittelhandel ausschließlich in Kombination mit Jod angeboten.

Deutsche Zähne werden immer gesünder

In Deutschland hat sich die Mundgesundheit in den letzten Jahrzehnten über alle Altersgruppen hinweg stark verbessert. Das machen die weiteren Ergebnisse der DMS V deutlich. Etwa 81 Prozent der 12-Jährigen haben kariesfreie Zähne. Bei den jungen Erwachsenen ist die Anzahl der Zähne mit einer Karieserfahrung seit 1997 um 30 Prozent gesunken. Circa 11 Zähne sind bei den jungen Erwachsenen kariös, fehlend oder gefüllt; 1997 waren es noch etwa 16 Zähne. Die jüngeren Senioren haben im Durchschnitt 18 Zähne, die kariös, fehlend oder gefüllt sind. Hier waren es 1997 noch circa 24 Zähne. Ein erwachsenes Gebiss besteht aus 28 Zähnen.

„Ob jung oder alt – die Deutschen halten ihre Zähne gesund und gewinnen so an Lebensqualität“, freut sich Professor Jordan. Für die positiven Ergebnisse gebe es mehrere Gründe. „Zum einen gehen die Deutschen regelmäßig zu den Kontrollen beim Zahnarzt. Auch die Gruppenprophylaxe in Kindergarten, Kita und Schule trägt zu den guten Ergebnissen bei. Daneben zeigt die Verwendung von Fluoriden, zum einen über die Zahnpasta und zum anderen über das Speisesalz, Wirkung. Das alles entspricht den Maßnahmen, welche die IfK seit über 25 Jahren mit den ‚Vier Säulen für gesunde Zähne‘* empfiehlt“, resümiert Jordan. Die langjährige Aufklärung habe sich demzufolge bewährt: „Unter den Befragten der DMS V weiß bereits jedes zweite Kind und jeder dritte Erwachsene über die Empfehlungen zur Zahnpflege Bescheid.“

Mundgesundheit weiterhin von sozialer Herkunft abhängig

Obwohl sich der Kariesrückgang über alle sozialen Schichten hinweg abzeichnet, zeigen sich dennoch weiterhin Unterschiede. Kinder mit einem hohen Sozialstatus sind weniger von Karies betroffen als Kinder mit einem niedrigen Sozialstatus. Die Kariesverteilung hat bei den 12-Jährigen eine Schieflage. Das bedeutet, dass das Drittel mit der höchsten Karieserfahrung dreimal mehr kariöse, fehlende oder gefüllte Zähne aufweist als der Rest (1,4 Zähne im Vergleich zu 0,5 Zähnen). Soziale Differenzen ergeben sich auch bei jüngeren Erwachsenen hinsichtlich regelmäßiger Zahnarztbesuche: Etwa 77 Prozent der Menschen mit einem hohen Sozialstatus nehmen regelmäßige zahnärztliche Kontrollen wahr, dagegen sind es bei Menschen mit einem niedrigen Sozialstatus circa 62 Prozent. „Unsere zukünftige Aufgabe besteht darin, die Auswirkungen der sozialen Unterschiede auf die Mundgesundheit komplett zu beseitigen. Hier leistet die Gruppenprophylaxe sicherlich schon einen wichtigen Beitrag. Sie erreicht die Kleinsten unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und ebnet den Weg für ein zahngesundes Leben“, betont Professor Jordan.

Quellen:
(1)   Jordan RA, Micheelis W (2016): Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V). Deutscher Zahnärzte Verlag , Institut der Deutschen Zahnärzte (Hrsg.), Köln
(2)   Jordan RA, Micheelis W (2016): Kurzfassung DMS V. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundeszahnärztekammer (Hrsg.)
(3)   Micheelis W, Reich E (1997): Dritte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS III). Institut der Deutschen Zahnärzte, Deutscher Ärzte-Verlag (Hrsg.), Köln

Zahnärztliches Untersuchungsheft für Säuglinge und Kleinkinder
Mit gesunden Zähnen ins Leben starten

Hannover, 17. Juli 2017 –  Gesunde Milchzähne sind die Voraussetzung für das Wachstum des Kiefers, für die Entwicklung des bleibenden Gebisses, aber auch der Sprache. Um frühkindliche Karies möglichst zu vermeiden und Zahnfehlstellungen rechtzeitig erkennen zu können, empfehlen Zahnärzte allen Eltern, ihre Kinder nach dem Durchbruch des ersten Zahns und danach jedes halbe Jahr in der Praxis vorzustellen. Als Erinnerungs- und Orientierungshilfe gibt es jetzt auch in Niedersachsen ein „Zahnärztliches Kinderuntersuchungsheft“, das sogenannte UZ-Heft. Zur Förderung der Zahngesundheit von Anfang an haben die niedersächsischen Zahnärzte gemeinsam mit dem hannoverschen Kinderarzt Dr. Thomas Buck (Vorstandsmitglied der Ärztekammer Niedersachsen), der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst das UZ-Heft für die ersten sechs Lebensjahre der Kinder entwickelt. Jetzt sind die ersten 50.000 gedruckten Exemplare „auf dem Markt“: Die Zahnärztekammer Niedersachsen gibt diese kostenfrei heraus. Das UZ-Heft ist eine ideale Ergänzung des kürzlich überarbeiteten gelben Kinderuntersuchungshefts (U-Heft). Es enthält jetzt ab der U5 (sechster bis neunter Lebensmonat) bis zur U9 (ab fünftem Lebensjahr) einen Verweis auf den Zahnarztbesuch. Das weiße UZ-Heft lässt sich problemlos in das gelbe U-Heft einkleben. Auf dem Titelblatt werden die jeweiligen Termine für die UZ 1 bis UZ 6 eingetragen, damit die Eltern diese vom Säuglingsalter bis zum Beginn der Grundschulzeit gut im Blick haben. Darüber hinaus gibt das Heft wichtige Informationen etwa zur regelmäßigen Zahnpflege mit korrekter Putztechnik, zum zahngesunden Trinken und Essen, zu Schnuller und anderen Lutschgewohnheiten sowie zu Zahn- und Kieferfehlstellungen. „Mit unserem Kinderuntersuchungsheft machen wir es Eltern leicht, von Anfang an darauf zu achten, dass ihre Kinder schöne und gesunde Zähne bekommen und behalten. Wir investieren damit in eine nachhaltige Stärkung der frühkindlichen Zahngesundheit“, sagt Henner Bunke, D.M.D./Univ. of Florida, Präsident der Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN). „Wir möchten, dass die Eltern im Interesse ihrer Kinder früh in die Zahnarztpraxen kommen, die kostenlose Gesundheitsvorsorge regelmäßig nutzen und sich beraten lassen“, betont Silke Lange, Zahnärztin und Referentin für Jugendzahnpflege im Vorstand der ZKN. Geburtskliniken, Hebammen, Kinderarzt- und Zahnarztpraxen etc. können das UZ-Heft ab sofort kostenfrei bei der Zahnärztekammer Niedersachsen ordern: Rena Umlandt
E-Mail rumlandt@zkn.de
Fax 0511 83391–306
Telefon 0511 83391–310
Mehr Information finden Sie auf der Homepage der ZKN: www.zkn.de